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Sonnenuntergänge

Hi! Schön, dass du da bist. In folgendem Blogbeitrag soll es, wie im Titel bereits verraten, um Sonnenuntergänge gehen. Damit es dir gelingt diese wunderschönen Stimmungen festzuhalten, möchte ich dir hier einige Tipps mit auf deinen Weg geben und dich dazu inspirieren selbst die Kamera auszupacken.


Aufs Timing kommt's an

Egal ob du den Sonnenauf- oder Untergang fotografieren möchtest. Dich und deine Kamera bereithalten solltest du schon vorher. Denn unendlich lange ist das perfekte Zeitfenster für Aufnahmen nicht, denn die sogenannte "Golden Hour" geht nur etwa eine Stunde. In dieser Zeit kurz nach dem Sonnenaufgang und kurz vor deren Untergang, ist das Licht besonders weich und golden. Daher auch der Name. Das Gegenteil der goldenen Stunde wäre die "Blue Hour". Dieser Begriff bezeichnet die Zeit vor beziehungsweise nach der Golden Hour in welcher der Himmel in tiefem Blau erstrahlt.


Im Verlaufe des Sonnenuntergangs wechselt die Farbpalette des Himmels also (bei klarem Himmel) von Stahlblau, zu Gold, zu Rot, zu Tiefblau, wobei das Licht auch immer diffuser wird. Wann du los gehst und welche Stimmung du einfangen willst, das hängt davon ab, was du fotografieren willst.


Equipment

Am besten schaust du also auf deiner Wetter-App kurz nach, wann die Sonne bei dir untergeht und machst dich etwas früher auf den Weg. An deiner Wunschlocation angekommen, empfehle ich dir ein Stativ für deine Kamera aufzubauen. Denn deine Lichtquelle verschwindet wortwörtlich hinter dem Horizont, weshalb die Belichtung relativ schnell diffus werden kann. Mit dem Stativ vermeidest du also, dass deine Bilder verwackeln. Falls du wirklich bis zum letzten Sonnenstrahl fotografierst, wird eventuell sogar ein Fernauslöser nötig. Je nach dem, wie du deine Kamera zur Sonne positionierst, kann auch eine Gegenlichblende helfen, deine Linse von lästigen, seitlich einfallenden Sonnenstrahlen zu schützen.


Das klingt jetzt alles nach sehr viel professionellem Equipement, aber las dich davon nicht einschüchtern. Man kann auch mit dem Smartphone wunderbare Bilder von Abenstimmungen schiessen. Das tue ich ständig! Allerdings empfehle ich bei der Verwendung des Handys als Handkamera darauf zu achten, dass noch genug Licht vorhanden ist. Wenn die Dämmerung zu weit fortgeschritten ist, werden deine Bilder sonst ständig unscharf, was schade wäre.


Kamera-Einstellungen

Je nach dem, was du fotografieren willst, eignen sich verschiedene Methoden. Allerdings empfielt es sich bei Kameras den manuellen Modus zu verwenden, da es sich bei Abendstimmungen um relativ schwierige Lichtsituationen handelt. So kannst du den ISO-Wert deiner Kamera selbst regulieren.


Bezüglich Belichtung ist es besser dein Bild etwas unterzubelichten als dass es überbelichtet ist. Unterbelichtung bei Bildern kann man in der Nachbearbeitung am Computer besser ausgleichen als bei zu hellen Bildern. Es kann helfen die Blende etwas mehr zu schliessen, damit deine Aufnahmen nicht überbelichtet sind.


Den Autofokus würde ich bei Sonnenuntergängen auch eher bleiben lassen. Zumindest wenn du in Richtung Licht aufnimmst. Denn das viele Gegenlicht verwirrt die Sensoren der Kamera und macht den Autofokus unbrauchbar.


Motiv

Bei der Motivwahl bist du - wie immer - frei! Fotografiere solange und so viel wie du lustig bist und lass deiner Kreativität freien Lauf! Ich kann dir nur empfehlen verschiedene Dinge und Settings auszuprobieren und einmal eine ganze "golden" und "blue" Hour mit der Kamera nach draussen zu gehen. Den Übung macht den Meister und Erlebnisse bringen uns Ideen. Am Ende dieses Beitrags findest du noch eine kleine Galerie mit Aufnahmen. Vielleicht ist da ja etwas dabei, dass dich inspiriert.


Und denke immer daran: Sonnenunter- und Aufgänge sind nicht unbedingt einfache Lichtsituationen. Also sei nicht gefrustet, wenn eine Aufnahmesession mal in die Hose geht. Im schlimmsten Fall hast du keine Bilder, aber dafür einen wunderschönen Sonnenuntergang miterlebt.


Also viel Spass beim Knipsen!


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