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Wenn die Wüste zu uns kommt

Was für ein Märztag! Wer gestern im Raum Zürich nach draussen ging, konnte Zeuge eines ganz speziellen Wetterphänomens werden. mich und meine Kamera zog es natürlich auch ins Freie.


Ein Tiefdruckgebiet über der Saharawüste im nordafrikanischen Staat Marokko sorgt momentan dafür, dass südliche Höhenwinde die Tage Sand aus der grössten Wüste der Welt nach Mitteleuropa tragen. Diese Wetterlage ist typisch für die Saison und wird in Algerien auch als "Monat der Winde" bezeichnet.


Beeindruckend war das Spektakel gestern dabei nicht nur aus meteorologischer Sicht, sondern auch für jeden Knipser da draussen. Der dramatisch gelbe Himmel und das diffuse Licht waren einzigartig! Bei meinem Streifzug durchs Zürcher Unterland faszinierten mich vor allem die Schemenhaftigkeit der Dinge und die getrübten Farben. So muss es sich anfühlen, wenn sich ein Sandsturm zusammenbraut!


Ich bin auf meiner Runde deshalb vor allem unter Bäumen gestanden. Teils um die dunklen Äste vor dem mysteriösen Gelb abzulichten, teils um Milane zu fotografieren, die im goldenen Licht bedrohlich am Himmel kreisten. Meine fünf Favoriten des Nachmittags findest du unter diesem Beitrag.


Wie bereits erwähnt, geht der "Monat der Winde" noch eine Weile. Ich kann also nur jedem empfehlen, selbst mit der Kamera loszuziehen, sollte sich die Möglichkeit noch einmal bieten. Danke dir fürs Lesen und viel Spass beim Knipsen!


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